LOISIARTE 23. – 26. März 2017

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Christian Altenburger

Künstlerischer Leiter, Violine

Christian Altenburger studierte an der Musikuniversität seiner Heimatstadt Wien und bei Dorothy DeLay an der Juilliard School New York. Mit 19 Jahren debütierte er als Solist im Wiener Musikverein. Rasch folgten Engagements bei internationalen Spitzenorchestern unter Dirigenten wie Claudio Abbado, James Levine, Zubin Mehta, Dennis Russell Davies u. a. Neben seiner solistischen Tätigkeit entwickelte sich die Kammermusik zu einem besonderen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Christian Altenburger konzertiert nicht nur leidenschaftlich gerne mit Kollegen und Freunden wie Silke Avenhaus, Patrick Demenga, Heinz Holliger, Michel Lethiec, Arto Noras, Ulf Rodenhäuser, Melvyn Tan u. a., sondern engagiert sich auch bei der Planung profilierter Programme. Von 1999 bis 2005 fungierte er gemeinsam mit der Schauspielerin Julia Stemberger als künstlerischer Leiter des Festivals Mondseetage. Seit 2003 obliegt ihm die künstlerische Leitung des Kammermusikfestivals Schwäbischer Frühling, und seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Musikfestivals LOISIARTE. 2001 wurde Chrisitian Altenburger als Professor an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien berufen.

www.christian-altenburger.at

Lydia Altenburger

Violine

Lydia Altenburger wurde in London geboren, wo sie an der Royal Academy of Music Violine in der Klasse von Howard Davies und Klavier bei Druvi de Saram studierte. 2006 schloss sie ihr Studium mit einstimmiger Auszeichnung ab. Seit 2007 lebt Lydia Altenburger in Wien und arbeitet als freischaffende Geigerin und Bratschistin. Als Kammermusikerin tritt Lydia Altenburger bei Festivals wie dem Schwäbischen Frühling, Prussia Cove, den Oberösterreichischen Stiftskonzerten, den Neuberger Kulturtagen und der LOISIARTE auf und musiziert dabei mit Partnern wie Patrick Demenga, Eszter Haffner, Reinhard Latzko, Michel Lethiec, Christoph Schiller, Marko Ylönen und der Musikbanda Franui. Neben ihren Konzertverpflichtungen gibt Lydia Altenburger sowohl Violin- als auch Klavierunterricht, vor allem für Kinder und Jugendliche.

Joachim Bißmeier

Rezitation

Joachim Bißmeier, geboren 1936 in Bonn, kam 1964 nach Wien. Von 1965 bis 1992 war er Mitglied des Burgtheater-Ensembles und spielte zahlreiche Rollen. München (Residenztheater), Schauspiel Frankfurt, Schauspielhaus Zürich, Berlin (Schaubühne, Berliner Ensemble, Deutsches Theater) u.a. waren weitere Stationen. Seit einigen Jahren spielt er auch wieder in Wien, zunächst am Theater in er Josefstadt, zur Zeit als Gast am Burgtheater (in König Lear und Endspiel).

Mislav Brajkovic

Violoncello

Mislav Brajkovic, geboren 1994 in Zagreb, hat an der Musik Akademie Liechtenstein studiert. Jetzt studiert er sowohl an der Akademie für Musik Zagreb (Kroatien) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Reinhard Latzko. Er hat zahlreiche Preise gewonnen: Den ersten Preis beim 19. Internationalen Wettbewerb Lions Grand Prix 2013 Rijeka, erste Preise bei nationalen und regionalen Wettbewerben der Kroatischen Republik 2010 und 2012, den zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb Antonio Janigro in Porec 2010 und den Sonderpreis beim Internationalen Streicher Wettbewerb Rudolf Matz in Dubrovnik. Als Kammermusiker hat er den ersten Preis an der 8. Ars Nova 2012 in Triest (Internationaler Wettbewerb) und den ersten Preis beim Nationalen Wettbewerb der bekannten Künstlern wie Laszlo Fenyo, Laszlo Mezo, Valter Despalj, Michael Flaksman, Reinhard Latzko und Gustavo Tavares.

Patrick Demenga

Violoncello

Patrick Demenga studierte am Konservatorium Bern, bei Boris Pergamenschikow in Köln und bei Harvey Shapiro in New York. Mehrere Preise dokumentieren den Beginn seiner Karriere und heute zählt er international zu den renommiertesten Cellisten. Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmäßig auf den großen Festivals und in bekannten Musikzentren auf und arbeitete mit namhaften Musikerpersönlichkeiten wie Armin Jordan, Heinz Holliger, Leonidas Kavakos und Christian Altenburger u.v.a. sowie Orchestern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, dem RSO Wien, RSO Berlin der Camerata Bern, Camerata Zürich, BSO Bern, OCL Lausanne u.v.a. zusammen. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen sowie CD-Einspielungen wie die bei Novalis erschienenen zwei Haydn Cellokonzerte haben ihn einem internationalen Publikum bekannt gemacht. Patrick Demenga leitet eine Konzertausbildungsklasse an der Haute École de Musique de Lausanne und Konzerte in Blumenstein. Seit über zehn Jahren ist er künstlerischer Leiter der Musikfestwoche Meiringen.

www.patrickdemenga.ch
www.musikfestwoche-meiringen.ch

Andrea Eckert

Rezitation

Andrea Eckert genoss ihre Ausbildung bei der großen Dorothea Neff. Sie ist eine Protagonistin des Wiener Theaterlebens. Mit ihren Chansonabenden gastiert sie in Deutschland, der Schweiz, in Israel und New York. Sie drehte zahlreiche Dokumentarfilme. Für Ihren Film über Frederic Morton wurde sie 2010 mit der Romy für den besten österreichischen Dokumentarfilm ausgezeichnet. Am Wiener Volkstheater spielte sie u.a. die Hauptrollen in Judith, Maria Stuart (Schiller), Elektra (Sophokles), Penthesilea (Kliest), Der gute Mensch von Sezuan (Brecht) und Clara S. (Jelinek). Als Maria Callas in dem Stück Meisterklasse von Terence McNally wurde sie zum Publikumsmagneten Wiens. Über 170.000 Besucher sahen diese Produktion. Andrea Ecket wurde mit vielen Auszeichnungen bedacht. Sie bekam die Kainz Medaille, den Dorothea Neff Preis, den Karl Skraup Preis und den Hebbel Ring. 2016 wurde sie mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Wien geehrt. Sie ist seit 2016 Intendantin der Raimundspiele Gutenstein.

www.andrea-eckert.com  

Christoph Ehrenfellner

Viola

Der Salzburger Komponist-Dirigent-Geiger ist 2016-2019 Artist in residence am Theater Nordhausen/Thüringen, wofür er u.a. seine 1. Symphonie, sein 1. Ballett und seine 3. Oper komponiert. 2017 ist er Composer in residence beim Festival Retz Offene Grenzen und beim Festival LOISIARTE in Niederösterreich und hatte diese Position auch 2012 beim Orchestre Symphonique de Mulhouse, 2013 bei der Seiji Ozawa Academy Genf und 2015 beim PalmKlang Festival in Salzburg.
Als Dirigent ist er regelmäßiger Gast beim Mexico City Philharmonic Orchestra, Mozarteum Orchester Salzburg, Krasnojarsk Chamber Orchestra, RSO Belarus/Minsk und dem Wiener Jeunesse Orchester. Er war von 2011-2015 Chef der Sinfonietta Baden. Seit 2011 ist Christoph Ehrenfellner Juror beim SCL Youth Orchestra Festival im Wiener Musikverein, Lehrbeauftragter für Orchester der Kunstuniversität Graz, und Leiter des Jugendorchesters beim Allegro Vivo Festival in Niederösterreich. Er war Gast-Konzertmeister beim Mahler Chamber Orchestra, Simon Bolivar Youth Orchestra und beim Ensemble für Neue Musik in Salzburg und ist heute v.a. als Kammermusiker ein regelmäßiger Gast auf vielen Festivals weltweit.

Regina Fritsch

Rezitation

Regina Fritsch wurde am 12. Juni 1964 in Hollabrunn geboren und erhielt nach der Matura ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien.
Unmittelbar danach erfolgte ein Engagement ans Burgtheater, dem sie seit 1985 als Ensemblemitglied angehört. Regina Fritsch erhielt für ihr Schaffen zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Berufsehrentitel Kammerschauspielerin, 2 Nestroys und den Alma Seidler Ring. Neben ihrer Bühnentätigkeit steht sie auch immer wieder für Film und Fernsehen zur Verfügung. Sie ist Mutter von 2 Töchtern und lebt in Wien.

Kurt Gold

Cembalo

Kurt Gold (Bj. 1957) ist gebürtiger Wiener. Er erhielt eine klassische Klavierausbildung am Konservatorium Wien, wechselte dann zu Jazz und Jazzrock.
1992 gründete er das Ensemble Barock&Co, das er als Cembalist leitet. Sein Lieblingskomponist ist Johann Sebastian Bach. KG ist Cembalist zahlreicher Ensembles. Darüber hinaus leitet er als Akkordeonist die Gruppe ARTango und ist Mitglied zahlreicher Jazzgruppen. Aufgrund seiner musikalischen Vielseitigkeit veranstaltet er gerne Crossover-Konzerte. 2005 erschien seine Solo-CD "Le Connaisseur" auf Gramola, 2016 ist eine CD mit seiner Bearbeitung von Pergolesis Stabat mater (2 Singstimmen und Akkordeon) erschienen.

Konstanze Heinicke

Violine

Konstanze Heinicke erhielt ihren ersten Violinunterricht mir vier Jahren. Seit 2015 studiert sie in der Klasse von Christian Altenburger an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bei dem Wettbewerb "Jugend Musiziert" gewann sie zahlreiche erste Preise auf der Regional-, der Landes- und der Bundesebene, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. 2010 bis 2013 war Konstanze Heinicke Stipendiatin der Jürgen Ponto Stiftung. Sie trat als Solistin gemeinsam u.a. mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, dem Leipziger Sinfonieorchester, dem Haydn-Orchester Dresden und dem Jungen Sinfonieorchester Dresden auf. Künstlerische Anregungen bekam sie durch Meisterkurse bei Sir Colin Davis, Igor Ozim, Friedemann Eichhorn, Albrecht Winter sowie Marianne Piketty. Konstanze Heinicke tritt abwechselnd in diversen kammermusikalischen Besetzungen auf und hat damit an Meisterkursen von Ensembles wie z.B. dem Dover Quartet, Quatour Ebène oder dem Talich Quartet teilgenommen. Internationale Konzertreisen führten sie bereits nach Israel, Russland, Griechenland, Kroatien und in die Schweiz.

Benjamin Herzl

Violine

Benjamin Herzl stammt aus einer Salzburger Musikerfamilie. Erste Geigenstunden bei seinem Vater, ab 2005 Unterricht bei Klara Flieder an der Universität Mozarteum, seit 2011 Studium an der Wiener Musikuniversität bei Christian Altenburger, Wichtige Impulse erhält er u.a. von Christan Tetzlaff, Ivry Gitlis, Pierre Amoyal und Benjamin Schmid. Bereits 13-jährig gibt er sein Debüt mit Mozarts Violinkonzert KV 211 beim Internationalen Mozart-Fest Mannheim. 2008 gewinnt Benjamin Herzl den A. u. V. Marcosig Wettbewerb in Italien, mit anschließenden Konzerten in Venedig, Udine und Ljubljana. Darauf folgen Einladungen zu renommierten Festivals wie Haniel Passau, Diabelli Sommer Mattsee oder Dialoge Salzburg 2016.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Christoper Hinterhuber, Thomas Zehemair, Clemens Hagen oder Thomas Riebl, Auftritte als Solist im Großen Festspielhaus Salzburg, im Konzerthaus Dortmund oder Open Air im Rosengarten Neuss. Benjamin Herzl ist Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund, Preisträger des Internationalen Brahmswettbewerbs 2016, sowie Gewinner des Vadim Repin Mozart Preises.

Christopher Hinterhuber

Klavier

Nach einer Reihe von Preisen bei wichtigen internationalen Wettbewerben ist Christopher Hinterhuber regelmäßig als Solist im In- und Ausland gemeinsam mit hochrangigen Orchestern und Dirigenten wie Ashkenazy, Kreizberg, Cambreling, Weil, Russel Davies, de Billy zu hören. Er gastierte wiederholt bei verschiedenen Festivals wie Klavierfestival Ruhr, Schleswig-Holstein-Festival, Mozartwoche Salzburg, Bregenzer Festspiele, Lockenhaus, Styriarte Graz, Carinthischer Sommer, Haydnfestival Eisenstadt u.a. 2002/3 konzertierte er gemeinsam mit Patricia Kopatchinskaja in der Reihe Rising Stars u.a. in der New Yorker Carnegie Hall. Ein bemerkenswertes Projekt war die Aufnahme in Ton und Bild (Christopher Hinterhubers Hände) für den Film Die Klavierspielerin nach Elfriede Jelinek in der Regie von Michael Haneke (prämiert mit dem Großen Preis der Jury in Cannes 2001). Seit 2012 ist Christopher Hinterhuber Mitglied des renommierten Altenberg Trio Wien, das einen eigenen Zyklus im Wiener Musikverein spielt. An die 25 CD-Einspielungen und eine Berufung als Professor für das Hauptfach Klavier an die Musikuniversität Wien 2010 unterstreichen seinen herausragenden Rang innerhalb der jüngeren österreichischen Pianisten-Generation.

www.christopherhinterhuber.com

 

 

Reinhard Latzko

Violoncello

Reinhard Latzko studierte bei Jan Polasek, Martin Ostertag und Heinrich Schiff. Nach 18 Jahren als 1. Solocellist am SWR Sinfonieorchester und Professor an der Musikakademie Basel ist Reinhard Latzko seit 2003 Professor für Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und weltweit Leiter von Instrumentalkursen. Reinhard Latzko ist Kammermusikpartner u.a. von Markus Schirmer, Ulf Hölscher, Heinrich Schiff, Christian Tetzlaff, Gustav Rivinius, Harmut Rohde und Christian Altenburger. Solistische Tätigkeiten umfassen u.a. Auftritte mit dem Basler Sinfonieorchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester des Südwestrundfunks und der Deutschen Kammerphilharmonie unter Dirigenten wie Michael Gielen und Yuri Ahronowitsch. Reinhard Latzko spielte zahlreiche Uraufführungen u.a. von Rihm, Krenek und Gielen.

Michel Lethiec

Klarinette

Der vielbeschäftigte Klarinettist Michel Lethiec hat als Solist und Kammermusiker mit Künstlern wie Arto Noras, Leonidas Kavakos, Mstislav Rostropovitch, Frans Helmerson, Régis und Bruno Pasquier, Yuri Bashmet, Gérard Caussé, Patrick Gallois, Yehudi Menuhin, Ralf Gothoni, den Moskauer Virtuosen und dem Amati Quartett, Enesco Quartett, Artis Quartett, Talich Quartett und Prazak Quartett gespielt. Als leidenschaftlicher Interpret zeitgenössischer Musik hat Michel Lethiec mehrere Werke uraufgeführt, darunter Konzerte von Krzysztopf Penderecki, John Corigliano, Marcel Landowski, Alain Fourchotte, Tamezo Narita, Salvador Brotons u.a. Michel Lethiec hat etwa zwanzig CDs aufgenommen und erhielt zwei Grands prix du Disque. Darunter ist eine Aufnahme mit den drei Konzerten von Krzysztof Penderecki mit der St. Petersburg Camerata unter der Leitung des Komponisten. Michel Lethiec unterrichtet am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und am Nice Conservatoire, widmet sich nebenbei der Forschung und gibt regelmäßig Meisterkurse in anderen Institutionen. Er ist der Künstlerische Leiter des Festivals Pablo Casals in Prades.

Joseph Lorenz

Rezitation

Joseph Lorenz wurde in Wien geboren und studierte am Mozarteum in Salzburg. Nach dem ersten Engagement in Kassel folgte das Schillertheater in Berlin, wo Lorenz sieben Jahre blieb. Die nächsten sechs Jahre war Lorenz in Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Basel und Zürich engagiert, von wo ihn Claus Peymann 1995 nach Wien ans Burgtheater holte. 2004 verließ Lorenz die Burg und arbeitet seitdem als freiberuflicher Schauspieler, etwa am Theater in der Josefstadt, am Niederösterreichischen Landestheater oder Stadttheater Klagenfurt. Seit 1998 ist Joseph Lorenz auch regelmäßig bei den Festspielen Reichenau zu sehen, zuletzt in Dämonen (nach Heimito von Doderer) und Brennendes Geheimnis (nach Stefan Zweig). Neben seiner Bühnenarbeit ist Joseph Lorenz auch als Sprecher und Rezitator sehr gefragt (Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus, Kulturtage Mondsee etc.). Drei Hörbücher liegen auf: Die Strudlhofstiege von Heimito von Doderer, sowie Tarabas und Das falsche Gewicht von Joseph Roth. 2015 wurde Joseph Lorenz der Berufstitel Kammerschauspieler verliehen.

www.josephlorenz.at 

Erwin Ortner

Dirigent 

Erwin Ortner, 1947 in Wien geboren, war Mitglied der Wiener Sängerknaben, studierte an der damaligen Wiener Musikhochschule Musikpädagogik, Kirchenmusik und Dirigieren bei Hans Swarowsky und Hans Gillesberger und war von 1980-2016 ordentlicher Professor für Chordirigieren an der Universität für Musik und darstellend Kunst in Wien, der er von 1996 bis 2002 als Rektor vorstand. 1972 gründete er den Arnold Schoenberg Chor. Unter seiner künstlerischen Leitung entwickelte sich der Chor zu einem der führenden europäischen Ensembles. Von 1983 bis 1995 war er außerdem Chefdirigent des ORF-Rundfunkchores. Erwin Ortner dirigiert regelmäßig Konzerte im In- und Ausland und leitet Meisterkurse für Chor- und Orchesterdirigieren. 2010 übernahm er die künstlerische Leitung der seit 1498 bestehenden Wiener Hofmusikkapelle. 2002 wurde ihm der Grammy in der Kategorie Beste Choraufführung, in welcher Dirigent und der Chorleiter ausgezeichnet werden, für die Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion verliehen, 2010 der Echo für Haydns Jahreszeiten (Arnold Schoenberg Chor, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt).

Arnold Schoenberg Chor

Leitung: Erwin Ortner

Der 1972 von seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner gegründete Arnold Schoenberg Chor zählt zu den vielseitigsten und gefragtesten Vokalensembles Österreichs. Das Repertoire reicht von der Renaissance und Barockmusik bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Besonderes Interesse des Chores gilt der A cappella-Literatur, aber auch große Chor-Orchesterwerke stehen immer wieder auf dem Programm. Seit 2006 ist der Arnold Schoenberg Chor Hauschor des Theaters an der Wein. Einen weiteren Schwerpunkt bildet szenische Opernproduktionen im Rahmen der Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, styriarte, des Carinthischen Sommers, in Aix-en-Provence u.a. Das Ensemble unternimmt regelmäßig Konzertreisen in Europa, Amerika und Asien und ist Gast bei wichtigen Festivals im In- und Ausland. Die fast vierzig Jahre währende Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt wurde mit mehreren Auszeichnungen der gemeinsamen Aufnahmen gewürdigt. Die letzte gemeinsame CD-Produktion ist Beethovens Missa solemnis 2016. Seit 2007 veröffentlicht das Ensemble mit seinem Dirigenten fortlaufend die exklusive CD-Reihe "ASC-Edition".

www.asc.at 

Wilhelm Sinkovicz

Moderation

Geboren 1960 in Wien, studierte Wilhelm Sinkovicz Komposition und Musikwissenschaft. Seit 1984 ist er Musikkritiker der Tageszeitung "Die Presse" und vielbeschäftigter Moderator von Rundfunksendungen und Konzerten. Er unterrichtet an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (ehem. Konservatorium) und hat zahlreiche Bücher verfasst, unter anderem über die Wiener Staatsoper Das Haus am Ring, Arnold Schönberg Mehr als zwölf Töne, abre auch über Komponisten wie Johann Strauß und Alban Berg, sowie zuletzt mit Michaela Schlögl eine Bilanz der vergangenen 30 Jahre des Wiener Musiklebens do re mi fa Sole. Als Moderator ist Wilhelm Sinkovicz, der lange Zeit auch viele Rundfunksendungen, u.a. Reihen wie "Klassische Verführung", gestaltet hat, alljährlich bei der LOISIARTE zu erleben.

Janay Tulenova

Violine

Janay Tulenova begann sehr früh, Violine zu lernen und besuchte die Special Musiv School for Gifted Children K. Baiseitovoi in Almaty, Kasachstan, wo sie Unterricht bei Nina Patrusheva nahm. 2008 gewann Janay den Grand Prix der Republik Kasachstan und den ersten Preis bei der International Violin Competition in Kasachstan, worauf später ein Engagement mit dem Kazakh State Academic Symphony Orchestra unter Vag Papyan entstand (Prokofjew Violinkonzert Nr. 1). 2011 wurde Janay mit einem Stipendium an das Moskauer Staatliche Konservatorium aufgenommen (als vierte von 28 ausgesuchten Studenten) und kam in die Klasse von Alexandr Petrovich Kirov. 2012 übersiedelte sie nach Maastricht, Niederlande, um mit Boris Belkin zu studieren. Nach dem Studienabschluss in Holland begann Janay ihr Masterstudium an der Musikuniversität Wien in der Klasse von Christian Altenburger.

Darya Volkova

Klavier

Darya Volkova wurde im Jahr 1991 in Usbekistan geboren. Im Alter von 5 Jahren begann sie den Klavierunterricht bei V. Begalova und studierte zwischen 1998 und 2005 am Musikgymnasium Uspenskiy V.A. in der Klasse von L. Florentieva. Im Jahr 2002 gewann sie den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb von Kasachstan und im Jahr 2003 den ersten Preis beim nationalen Klavierwettbewerb in Usbekistan. 2003 hat sie an Meisterkursen des Fonds "Neue Namen" in Moskau und im Jahr 2004 an Meisterkursen der Moskauer International Philharmonic of Classical Music in Taschken teilgenommen und wurde in weiterer Folge eingeladen, die Ausbildung an der Zentralen Musikschule beim Moskauer Staatlichen Konservatorium P.I. Tschaikowsky fortzusetzen. Dort beendete sie 2010 ihr Studium mit Diplom und wechselte anschließend an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Klasse Christopher Hinterhuber. 2013 gab Darya ihr Debut als Solistin im Wien Musikverein.

Floris Willem

Violine

Floris Willem wurde in Lüttich (Belgien) geboren und kommt aus einer musikalischen Familie. Schon mit drei Jahren begann er Violine zu spielen. Musik ist für ihn eine Sprache, in der er die Schönheit des Lebens mit anderen teilen kann.
Er studiert momentan bei Christian Altenburger an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und wird von der Stiftung Robus gefördert. Er spielt eine Violine von J.B. Vuillaume, eine Leihgabe der Stiftung Arthur Grumiaux.