Ausgezeichnete Weine.
Ausgezeichnete Architektur.

Verweilen, genießen und in eine andere Welt abtauchen.

Die LOISIUM WeinErlebnisWelt ist von Star-Architekt Steven Holl (geboren 1947 in Bremerton, Washington, USA) entworfen und steht im Einklang mit dem Wein.

"Es war ein Augenblick intuitiven Denkens und sofortiger Inspiration", meinte der New Yorker über seinen ersten Besuch. Holls Werk unterteilt sich in drei Bereiche: under the earth - die Keller, in the earth - das Besucherzentrum und over the earth - das Hotel. 

In perfekter Symbiose fügen Sie sich in die Landschaft ein und geben dem Wein ein modernes Gesicht.

Der Kubus der LOISIUM WeinErlebnisWelt mit den angeschlossenen, bis zu 900 Jahre alten Kellergängen bildet den Kern der Idee und stellt die Teile „in the earth“ und „under the earth“ des Gesamtkonzepts von Steven Holl dar. Schon auf den ersten Blick wird klar: Form, Farbe und Materialien rund um das Thema Wein stehen konzeptionell im Zentrum des Projekts. Typisch für das Gebäude ist auch das Aluminium. 

Der kubusförmige Baukörper des Weinzentrums, das aus der Erde zu wachsen scheint, verfügt über eine unorthodox konstruierte Hülle, die an den Schriftzug „WEIN“ erinnert. Diese Hülle besteht aus 680 Aluminium-Platten, die auf der Unterkonstruktion montiert wurden. Die Stahlbetonwände ragen 17m in die Höhe, das Untergeschoss befindet sich bis zu 6m in der Erde. Der Kubus neigt sich um fünf Grad gegen Süden und erzeugt so einen faszinierenden Schnittpunkt zwischen Architektur, Weingarten und Weinkeller.

Im Inneren des Besucherzentrums drehen sich sämtliche Gestaltungselemente um den Wein. Die Wände sind großteils mit Kork verkleidet und erinnern an den Alltag der Winzer. Auch die Treppengeländer nehmen das Thema des Korks auf. In der Form der Fenster spiegelt sich der Grundriss der Kellergänge wider, das weiße und das grüne Glas symbolisieren das Material der Weinflaschen.

LOISIUM WeinErlebnisWelt – FACTS

Entwurfsarchitekt Steven Holl Architects, Steven Holl


Café, Vinothek, Shop, Seminarraum, Veranstaltungsbereiche, Büro

3.635 m² Grundstücksfläche 
1.280 m² Nutzfläche 
660 m² bebaute Fläche
10.525 m³ umbauter Raum


Planungsbeginn 2001

Bauzeit Oktober 2002 – September 2003

 
Materialien

Beton in verschiedenen Ausprägungen (z.B. mit integrierter Färbung), Kork, Holz, Glas, Stahl, Aluminium.